Österreichische Physikalische Gesellschaft
Aktuelle Informationen
  
  
  
Suche auf der ÖPG-Website:
   
   
  Seitenkontrast einstellen  
   
 

Aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Berichte der ÖPG

Wegen der stark gestiegenen Kosten der Erstellung und des Vertriebs des im Druck erschienenen Mitteilungsblattes der ÖPG, <Physik|AT>, musste dieses mit Ende 2010 eingestellt werden. Auf dieser Seite werden laufend aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Beiträge angeboten, die früher als redaktionelle Beiträge im Mitteilungsblatt erschienen wären. Ältere Beiträge werden nach Ablauf eines gewissen Zeitraums (derzeit ein Jahr) ins Archiv der wissenschaftlichen Mitteilungen und Beiträge der ÖPG verschoben, wo sie unbegrenzt zur Verfügung stehen werden.

Weitere aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Beiträge können Sie auf der (frei zugänglichen) Website der Europhysics News finden.

Tornados im Weltraum - Neue Ergebnisse der NASA-Mission MMS

Aufbrechen der Magnetopause durch Oberflächenwellen; Bild © IWF/ÖAW

In einer aktuellen Studie, die in der Zeitschrift „Nature Communications“ erschienen ist, schildert ein internationales Team unter der Leitung des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die neuesten Forschungsergebnisse der vier MMS-Satelliten der NASA, die seit zweieinhalb Jahren erfolgreich die Magnetosphäre unserer Erde untersuchen.

(17.11.2017)

Mehr...

Aufbrechen der Magnetopause durch Oberflächenwellen; Bild © IWF/ÖAW

Nur diese Mitteilung anzeigen

Lise Meitner Lecture 2017 in Wien: Nicola Spaldin, "New Materials for a New Age"

New Materials for a New Age; Bild © Nicola Spaldin

Die österreichische Lise Meitner-Lecture 2017 von Nicola Spaldin, "New Materials for a New Age", hat am 13. November 2017 in Wien stattgefunden.

Jeder Fortschritt in der menschlichen Zivilisation von der Steinzeit bis zum heutigen Silizium-Zeitalter wurde von der Entwicklung neuer Materialien getrieben. Frau Spaldin präsentierte in ihrem Vortrag eine neue Klasse von Materialien - Multiferroics -, die einerseits eine Spielwiese für aufregende Grundlagen-Untersuchungen bieten, andererseits aber auch als Basis für neue Nach-Silizium-Technologien in Frage kommen können.

(16.11.2017)

Mehr...

Gruppenbild nach der Veranstaltung (Foto © Monika Ritsch-Marte)

Nur diese Mitteilung anzeigen

Feltrinelli-Preis für Francesca Ferlaino

Francesca Ferlaino; Foto © Martin Vandory

Die Quantenphysikerin Francesca Ferlaino erhält in dieser Woche den Antonio-Feltrinelli-Nachwuchspreis in Physik. Diese mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wird heuer erstmals vergeben und geht an italienische Gelehrte unter 40 Jahren, die in ihrem Fach außergewöhnliche und international beachtete Erfolge erzielt haben.

(08.11.2017)

Mehr...

Francesca Ferlaino; Foto © Martin Vandory

Nur diese Mitteilung anzeigen

Forscher entwerfen Datenbus für Quantencomputer

Innsbrucker Physiker haben ein Verfahren entwickelt, mit dem unterschiedlich kodierte Quantensysteme verbunden werden können. Bild © Uni Innsbruck/Harald Ritsch

Die Quantenwelt ist sehr fragil. Fehlerkorrekturcodes helfen, Quanteninformation vor Störungen zu schützen. Innsbrucker Quantenphysiker haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem unterschiedlich kodierte Bauteile wie Prozessor und Speicher miteinander verbunden werden können. Mit der in der Fachzeitschrift Nature Communications präsentierten Methode kann ein Datenbus für Quantencomputer konstruiert werden.

(06.11.2017)

Mehr...

Innsbrucker Physiker haben ein Verfahren entwickelt, mit dem unterschiedlich kodierte Quantensysteme verbunden werden können. Bild © Uni Innsbruck/Harald Ritsch

Nur diese Mitteilung anzeigen

Quantenphysik lässt Nanomagnete schweben

Cosimo Rusconi (li.) und Oriol Romero-Isart (re.) lassen einen Magnetkreisel scheinbar schweben, um ihre Arbeiten zu Nanomagneten zu veranschaulichen; Foto © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

Quanteneigenschaften lassen Nanomagnete über einem statischen Magnetfeld schweben, obwohl das laut dem klassischen Earnshaw-Theorem eigentlich unmöglich ist. Das zeigen Innsbrucker Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart in zwei aktuellen Arbeiten. Verantwortlich dafür ist der Drehimpuls von Elektronen, aus dem auch der Magnetismus entspringt.

(27.10.2017)

Mehr...

Cosimo Rusconi (li.) und Oriol Romero-Isart (re.) lassen einen Magnetkreisel scheinbar schweben, um ihre Arbeiten zu Nanomagneten zu veranschaulichen; Foto © IQOQI Innsbruck/M.R.Knabl

Nur diese Mitteilung anzeigen

Neue NASA-Mission mit Grazer Beteiligung - Mini-Satellit wird Exoplaneten erforschen

Künstlerische Darstellung des CUTE-Satelliten im Flug; © LASP/UCB

Die NASA hat den Bau eines Nanosatelliten zur Erforschung extrasolarer Planeten und ihrer Atmosphäre beschlossen. Die Mission CUTE wird von der University of Colorado, Boulder (USA) geleitet. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist der wichtigste nicht-amerikanische Partner.

(12.10.2017)

Mehr...

Künstlerische Darstellung des CUTE-Satelliten im Flug; © LASP/UCB

Nur diese Mitteilung anzeigen

Das Physik-WPG am Europagymnasium Baumgartenberg geht in die Luft

Europagymnasium Baumgartenberg; Foto © Michael Himmelsbach

Lange Zeit vor den Maturaprüfungen wurde im Physik-WPG (WPG = Wahlpflichtgegenstand) der 8. Klassen das Projekt ‚Wetterballon‘ ins Leben gerufen. Nach den ersten Überlegungen war sehr schnell klar, dass ein Wetterballon sehr viel mehr ist, als ein übergroßer Geburtstagsballon, nämlich, dass damit Druck, Temperatur, Steighöhe und -geschwindigkeit, GPS-genaue Position und einiges mehr bestimmt werden können, wenn man eine kleine Forschungsstation mitschickt.

(02.10.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Neue Aufgaben für Grazer Weltraumforscher

Logos Academia Europaea und International Academy of Astronautics (IAA)

Im September wurden Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), und IWF-Gruppenleiterin Rumi Nakamura in zwei hochkarätige Akademien gewählt.

IWF-Direktor Baumjohann wurde am 4. September in Budapest zum Mitglied der „Academia Europaea” gewählt. Die „Academia Europaea“ ist eine europäische wissenschaftliche Gesellschaft, die im Jahr 1988 gegründet wurde. Die Mitgliedschaft wird durch Einladung an europäische Wissenschaftler nach Vorschlag einer Gutachterkommission erworben. Die Wahl wird durch den Rat der Gesellschaft bestätigt. Aktuell hat die Gesellschaft über 3500 Mitglieder unterschiedlichste Disziplinen.

IWF-Gruppenleiterin Rumi Nakamura ist seit 2011 Vollmitglied der „International Academy of Astronautics“ (IAA) und wurde nun in den Vorstand gewählt. Dieses „Board of Trustees” besteht aus dem Präsidium und Vertretern der vier Fachsektionen. Rumi Nakamura vertritt die Sektion 1, Grundlagenforschung. Die IAA wurde 1960 in Stockholm gegründet. Seither hat die IAA regelmäßig die weltweit führenden RaumfahrtexpertInnen versammelt, um aktuelle Themen der Weltraumforschung und -technologie zu diskutieren und der friedlichen Nutzung des Weltraums und der Erforschung des Sonnensystems eine Richtung vorzugeben.

(27.09.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Großes Finale von Cassini - Das Ende der Saturnmission

Eintritt von Cassini in die Atmosphäre des Gasplaneten Saturn; Bild © NASA/JPL-Caltech

Mit einem kontrollierten Absturz in die Saturnatmosphäre wird die NASA-Mission Cassini am 15. September zu Ende gehen. Bis zum Schluss werden acht der zwölf Messgeräte an Bord der Raumsonde noch wissenschaftliche Daten sammeln. Die letzten Radiosignale werden gegen 13:54 MESZ erwartet.

(12.09.2017)

Mehr...

Eintritt von Cassini in die Atmosphäre des Gasplaneten Saturn; Bild © NASA/JPL-Caltech

Nur diese Mitteilung anzeigen

Neues Werkzeug erlaubt komplexe Quantensimulationen

Quantensimulator; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Bald schon wollen Physiker mit Hilfe von Quantensimulatoren Probleme lösen, an denen herkömmliche Computer scheitern. Dafür benötigen sie aber neue Werkzeuge, um sicherzustellen, dass die Simulatoren richtig arbeiten. Innsbrucker Forscher um Rainer Blatt und Christian Roos haben nun gemeinsam mit Forschern der Universitäten Ulm und Strathclyde ein neues Verfahren im Labor umgesetzt, mit dem auch komplexe Quantenzustände effizient charakterisiert werden können. Die Matrix-Produkt-Zustands-
Tomographie könnte zu einem neuen Standardwerkzeug für Quantensimulatoren werden.

Die Abbildung visualisiert eine Kette gespeicherter Ionen, die miteinander in Wechselwirkung treten. Daraus resultiert ein komplexer Quantenzustand (Psi), der durch Messungen an benachbarten Gruppen von Ionen rekonstruiert werden kann. Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

(05.09.2017)

Mehr...

Quantensimulator; Bild © IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Nur diese Mitteilung anzeigen

Sonnensturm-Vorhersagen im Test - Raumsonden-Flotte überprüft Modellrechnungen

Sonnensturm im August 2012, der später die Erde gestreift hat (© NASA Goddard Space Flight Center)

Ein internationales Team unter der Leitung des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat erstmals die Vorhersage von Sonnenstürmen mit den Langzeit-Daten mehrerer Raumsonden getestet. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Space Weather veröffentlicht.

(05.09.2017)

Mehr...

Sonnensturm im August 2012, der später die Erde gestreift hat (© NASA Goddard Space Flight Center)

Nur diese Mitteilung anzeigen

"Fehlender" Kohlenstoff in der Atmosphäre aufgespürt

Luftqualität und Klima werden durch chemische Prozesse in der Atmosphäre beeinflusst, biogenem Kohlenstoff kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Innsbrucker Physikern präsentiert nun im Fachmagazin Nature Geoscience erstmals eine Gesamtschau der organischen Kohlenstoffe in der Atmosphäre über einem Waldgebiet in den USA. Ein Drittel der Gesamtmenge besteht demnach aus bisher nicht gemessenen Verbindungen.

(04.09.2017)

Mehr...

Am Fuße dieses 26 Meter hohen Messturms befindet sich ein Protonen-Tausch-Reaktions-Time-of-Flight-Spektrometer (PTR-ToF-MS), das in Innsbruck entwickelt wurde. Foto © Thomas Karl

Nur diese Mitteilung anzeigen

Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Topologische Quantenzustände in einem ultrakalten Gas; Bild © IQOQI Innsbruck / Harald Ritsch

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

(18.08.2017)

Mehr...

In einem ultrakalten Gas sollte sich der neu entdeckte Effekt besonders gut nachweisen lassen; Bild © IQOQI Innsbruck / Harald Ritsch

Nur diese Mitteilung anzeigen

Energieveranstaltung für Schüler und Schülerinnen 2017

Peraugymnasium Villach

Der Arbeitskreis "Energie" der ÖPG organisierte am Vormittag des 18. Mai 2017 eine Vortragsveranstaltung sowie am Nachmittag des 22. Juni 2017 die Vorführung physikalischer Experimente für Schüler und Schülerinnen im Peraugymnasium in der Draustadt Villach. Die in unserer Gesellschaft aktuelle Themenstellung der „Digitalisierung“ lieferte das Leitmotiv zur Energieveranstaltung mit dem Thema "Digitalisierung in der Energiewirtschaft – kommt der Strom in Zukunft noch aus dem Kraftwerk?"

(17.08.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Sommertechnikum begeistert Frauen für die MINT-Fächer

Die Teilnehmerinnen am Sommertechnikum MINT der Uni Innsbruck mit Vizerektor Bernhard Fügenschuh und Leiterin Ramona Huber. Foto © Uni Innsbruck

In diesem Jahr bietet die Universität Innsbruck zum ersten Mal
Schülerinnen die Möglichkeit, im Sommer in technische und
naturwissenschaftliche Studien hineinzuschnuppern. Insgesamt 18
Mädchen aus Tirol besuchen im Juli und August ein bezahltes
Praktikum in Betrieben oder Universitätsinstituten sowie eine
Sommerschule an der Universität.

(24.07.2017)

Mehr...

Die Teilnehmerinnen am Sommertechnikum MINT der Uni Innsbruck mit Vizerektor Bernhard Fügenschuh und Leiterin Ramona Huber. Foto © Uni Innsbruck

Nur diese Mitteilung anzeigen

Medard W. Welch-Award der American Vacuum Society an Prof. Hans-Peter Steinrück

Hans-Peter Steinrück; Foto © American Vacuum Society

Der diesjährige Medard W. Welch-Award der American Vacuum Society wurde an das langjährige Mitglied der ÖPG, Prof. Hans-Peter Steinrück, Universität Erlangen-Nürnberg, "for his pioneering studies on the properties and reactivity of the surfaces of ionic liquids employing the methods of surface science" verliehen. Wir gratulieren!

(01.07.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Atomen beim Wettstreit um Bindungen zugeschaut

Innsbrucker Forscher beobachten komplexe chemische Reaktionen auf atomarer Ebene; Bild © Uni Innsbruck

Auf atomarer Ebene beobachten Innsbrucker Physiker und Chemiker um Roland Wester im Labor komplexe chemische Reaktionen. In einer Arbeit in der Fachzeitschrift Nature Communications liefern die Forscher nun eine Antwort auf eine alte Frage zum Wettstreit zweier wichtiger Reaktionsmechanismen der organischen Chemie.

(22.06.2017)

Mehr...

Roland Wester; Bild © Uni Innsbruck

Nur diese Mitteilung anzeigen

Auf der Suche nach einer zweiten Erde - Grünes Licht für neue Exoplaneten-Mission der ESA

Weltraumteleskop PLATO auf der Suche nach neuen, exotischen Welten und erdähnlichen Planeten in weit entfernten Sternsystemen; © DLR/Susanne Pieth

In der Sitzung ihres wissenschaftlichen Programmkomitees am 20. Juni hat die Europäische Weltraumorganisation ESA den Bau eines neuen Weltraumteleskops zur Entdeckung erdähnlicher Planeten beschlossen. Mit der Mission PLATO setzt das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seine Suche nach Exoplaneten fort.

(21.06.2017)

Mehr...

Weltraumteleskop PLATO auf der Suche nach neuen, exotischen Welten und erdähnlichen Planeten in weit entfernten Sternsystemen; © DLR/Susanne Pieth

Nur diese Mitteilung anzeigen

Wittgenstein-Preis und START-Preis für die Uni Innsbruck

Wittgenstein-Preisträger Hanns-Christoph Nägerl (li.) und START-Preisträger Wolfgang Lechner (re.); Foto © Uni Innsbruck

Der Quantenphysiker Hanns-Christoph Nägerl erhält den diesjährigen Wittgenstein-Preis, Österreichs höchstdotierter und prestigeträchtigster Wissenschaftspreis. Außerdem geht einer der begehrten START-Preise für Nachwuchswissenschaftler an den Theoretischen Physiker Wolfgang Lechner.

(19.06.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Neues aus der Magnetosphäre der Erde - NASA-Mission MMS nimmt Magnetopause unter die Lupe

Untersuchungsgebiete der MMS-Satelliten; Bild © NASA

In einer aktuellen Studie, die im Forschungsmagazin „Science“ erschienen ist, beschreibt ein internationales Team, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, die klein-skalige Struktur und das Kräftegleichgewicht der Magnetopause der Erde.

(02.06.2017)

Mehr...

Untersuchungsgebiete der MMS-Satelliten; Bild © NASA

Nur diese Mitteilung anzeigen

Newton auf den Kopf gestellt

Oszillationsbewegung eines Quantenteilchens durch ein eindimensionales Gas; Bild © Florian Meinert

In der Quantenwelt bewegen sich Objekte nicht immer so, wie wir es im Alltag gewohnt sind. Innsbrucker Experimentalphysiker um Hanns-Christoph Nägerl haben gemeinsam mit Theoretikern in München, Paris und Cambridge ein Quantenteilchen beobachtet, das sich in einer Oszillationsbewegung durch ein eindimensionales Gas bewegt. Sie berichten darüber in der Fachzeitschrift Science.

(01.06.2017)

Mehr...

Artikel in "Science"

Nur diese Mitteilung anzeigen

Quantentechnologien auf dem Prüfstand

Die quantenmechanischen Eigenschaften verschränkter Ionen (blau) haben Innsbrucker Physiker mit einem neuen Verfahren, das aus der Signal- und Bildverarbeitung kommt, überprüft. Bild © Uni Innsbruck

Angelehnt an ein Verfahren aus der Signal- und Bildverarbeitung haben Innsbrucker Physiker um Rainer Blatt gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland und Australien eine neue Methode zur Prüfung quantenmechanischer Prozesse entwickelt und experimentell erprobt. Sie berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature Communications.

(18.05.2017)

Mehr...

Die quantenmechanischen Eigenschaften verschränkter Ionen (blau) haben Innsbrucker Physiker mit einem neuen Verfahren, das aus der Signal- und Bildverarbeitung kommt, überprüft. Bild © Uni Innsbruck

Nur diese Mitteilung anzeigen

Aufregender Fund in historischer Supernova

Der Supernova-Überrest RCW 86; © NASA/JPL-Caltech/UCLA

In einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Nature Astronomy“ erschienen ist, berichtet ein internationales Forscherteam, dem auch das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angehört, über die Entdeckung eines Sterns, der durch die Supernova-Explosion seines massereichen Partners stark mit Calcium verunreinigt wurde. Durch Beobachtungen mit Boden- und Weltraumteleskopen konnte zum ersten Mal ein solches Doppelsternsystem in einem Supernova-Überrest gefunden werden.

(Bild: Überlagerung der Aufnahmen des Chandra-Weltraumteleskops, XMM-Newton (blau, grün) und des Spitzer-Weltraumteleskops sowie des WISE (rot); © NASA/JPL-Caltech/UCLA)

(24.04.2017)

Mehr...

Der Supernova-Überrest RCW 86; © NASA/JPL-Caltech/UCLA

Nur diese Mitteilung anzeigen

Nichtlokale Korrelationen in natürlichen Systemen

Universität Innsbruck

Nichtlokale Korrelationen sind ein Quantenphänomen, das eine noch stärkere Form von Wechselbeziehung darstellt als Quantenverschränkung. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik, dem Institute of Photonic Sciences (ICFO) in Barcelona, der Universität Innsbruck und dem Center for Theoretical Physics der polnischen Akademie der Wissenschaften haben nun eine neue Methode entwickelt, mit der sie zeigen können, dass niedrige Energiezustände von Systemen aus mit einem Spin charakterisierten Teilchen wie zum Beispiel Elektronen diese nichtlokalen Korrelationen aufweisen können.

(12.04.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Photonentrio verschränkt

Das in Innsbruck gebaute Interferometer; Bild © Uni Innsbruck

Interferenz entsteht, wenn sich Wellen überlagern und dabei entweder verstärken oder abschwächen. Physiker aus Österreich und Kanada konnten nun im Labor eine echte Dreiphotoneninterferenz realisieren. In diesem Zustand sind drei Lichtteilchen miteinander verschränkt, ohne dass sie aber paarweise interferieren. Anwendung finden könnte dieses Verhalten zum Beispiel in der Quantenkryptographie.

(11.04.2017)

Mehr...

Das in Innsbruck gebaute Interferometer, ein Instrument zur Messung von sich überlagernden Lichtwellen

Nur diese Mitteilung anzeigen

"March for Science" auch in Wien

March for Science; © https://www.marchforscience.com/

Am 22. April 2017 finden weltweit "Marches for Science" statt, die das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung der Wissenschaft fördern sollen. Offensive Klimawandel-Skeptiker und der Trend zu "alternativen Fakten" haben Forscher in den USA mobilisiert: Bei einem "March for Science" am 22. April in Washington wollen sie zur Sicherung der Wissenschaft aufrufen. In Dutzenden Ländern folgt man dem Beispiel - auch in Wien gehen Forscher an diesem Tag auf die Straße, um "das Fundament der Wissenschaft zu schützen, zu stärken und zu feiern". Die ÖPG lädt ihre Mitglieder ein, nach Möglichkeit an einem "March for Science" in ihrer Nähe teilzunehmen.

(03.04.2017)

Ankündigung des Wiener "March for Science" (ORF)

Originale "March for Science"-Website

Website zum "March for Science" in Wien

Nur diese Mitteilung anzeigen

Eröffnung des neuen Laborgebäudes des Fachbereiches Chemie und Physik der Materialien in Salzburg Itzling

Eröffnung des Laborneubaus in Salzburg-Itzling; Foto © Scheinast

Erfolgreiche Forschung kombiniert mit exzellenter Ausbildung benötigt neben klugen und kreativen Köpfen auch modernste Infrastruktur. Für die naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen des Fachbereichs Chemie und Physik der Materialien hat die Universität Salzburg im Stadtteil Itzling einen Forschungs- und Lehrneubau errichtet, der hierfür die besten Rahmenbedingungen bietet, und in dem auch Studierende sehr gute Studienbedingungen vorfinden. Dieses Gebäude wurde nun nach zweieinhalbjähriger Bauzeit am 29.03.2017 eröffnet.

(30.03.2017)

Bericht auf der Website der Universität Salzburg

Bericht von ORF Salzburg

Imagefilm des Fachbereichs Chemie und Physik der Materialien der Universität Salzburg

Nur diese Mitteilung anzeigen

Quantenphysiker Roos erhält ERC Advanced Grant

Christian Roos; Foto © IQOQI / M. R. Knabl

Dem Innsbrucker Experimentalphysiker Christian Roos wurde vom Europäischen Forschungsrat ein ERC Advanced Grant zugesprochen. Bis zu 2,5 Millionen Euro stehen ihm und seinem Team am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in den kommenden 5 Jahren für den Bau eines neuartigen Quantensimulators zur Verfügung.

(24.03.2017)

Mehr...

Nur diese Mitteilung anzeigen

Kollisionen in Planetensystemen - Internationale Konferenz über Himmelsmechanik

Künstlerische Darstellung des Systems Beta Pictoris; © NASA's Goddard Space Flight Center

Seit über 30 Jahren trifft sich die Spitzenforschung aus aller Welt in Österreich, um im Rahmen des „Alexander von Humboldt Colloquiums“ aktuelle Themen der Astronomie und Weltraumforschung zu diskutieren. Die diesjährige Konferenz findet unter dem Vorsitz des ÖAW-Instituts für Weltraumforschung (IWF) und der Universität Wien vom 19. bis 25. März in Bad Hofgastein, Salzburg, statt.

(13.03.2017)

Mehr...

Alexander von Humboldt-Kolloquium

Künstlerische Darstellung des Systems Beta Pictoris; © NASA's Goddard Space Flight Center

Nur diese Mitteilung anzeigen

Uni Innsbruck beruft zwei Ingeborg-Hochmair-Professorinnen

Unternehmerin Ingeborg Hochmair mit den neuen Professorinnen Daniela Schuster (li.) und Tracy Northup (re.). Foto © Uni Innsbruck

Zwei erfolgreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen wurden an der Universität Innsbruck vor kurzem als Professorinnen berufen: die Pharmazeutin Daniela Schuster und die Quantenphysikerin Tracy Northup. Mit den nach der erfolgreichen Tiroler Unternehmerin Ingeborg Hochmair benannten Professuren fördert die Universität Frauenkarrieren in Naturwissenschaften und Technik.

(09.03.2017)

Mehr...

Unternehmerin Ingeborg Hochmair mit den neuen Professorinnen Daniela Schuster (li.) und Tracy Northup (re.). Foto © Uni Innsbruck

Details

Nur diese Mitteilung anzeigen

Das Exoplanetenparadox

Mini-Neptune in unterschiedlichen möglichen Größen; Bild © NASA Ames/JPL-Caltech

In einer Studie, die in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society (MNRAS) veröffentlicht wurde, berichtet das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften darüber, dass eine große Anzahl von Exoplaneten entdeckt wurde, die es eigentlich gar nicht geben sollte.

(18.01.2017)

Mehr...

Mini-Neptune in unterschiedlichen möglichen Größen; Bild © NASA Ames/JPL-Caltech

Nur diese Mitteilung anzeigen

Quantenteilchen können Tropfen bilden

Quantentropfen; Bild: IQOQI/Harald Ritsch

Experimente mit magnetischen Atomen bei extrem tiefen Temperaturen haben eine überraschende Materieform aufgedeckt: Diese Atome formen eine neue Art von Quantenflüssigkeit. Die sogenannten Quantentropfen werden ohne äußere Kräfte allein durch Quanteneffekte zusammengehalten. Innsbrucker Experimentalphysiker und Theoretische Physiker aus Hannover berichten darüber in der Fachzeitschrift Physical Review X.

(24.11.2016)

Mehr...

Quantentropfen; Bild: IQOQI/Harald Ritsch

Nur diese Mitteilung anzeigen

Lise Meitner-Lecture an der Universität Salzburg

Urkundenübergabe bei der Lise Meitner-Lecture 2016; Foto © Gebhard Sabathi

Am 17. November 2016 fand an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg im Rahmen der Lise Meitner-Lectures ein gut besuchter Vortrag von Frau Prof. Petra Schwille vom Max-Planck-Institut für Biochemie, Martinsried, zum Thema „Ist Leben konstruierbar?“ statt.

(24.11.2016)

Mehr...

Urkundenübergabe bei der Lise Meitner-Lecture 2016; Foto © Gebhard Sabathi

Website der Lise Meitner-Lectures

Nur diese Mitteilung anzeigen

Schneebälle aus dem Labor

"Schneebälle" aus dem Labor; Bild © Uni Innsbruck

Wie Zuckerguss überzieht festes Helium die großen, fußballförmigen Kohlenstoff-Moleküle, die Innsbrucker Physiker im Labor erstmals erzeugt haben. Die Messungen an den "Schneebällen" liefern wichtige Daten für die Suche nach Fullerenen im Weltall. Die Moleküle könnten eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Lebens gespielt haben.

(22.11.2016)

Mehr...

"Schneebälle" aus dem Labor; Bild © Uni Innsbruck

Nur diese Mitteilung anzeigen
zum Seitenanfang
© Österreichische Physikalische Gesellschaft (ZVR: 459787108) 1997 - 2017