Österreichische Physikalische Gesellschaft
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Aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Berichte der ÖPG

Wegen der stark gestiegenen Kosten der Erstellung und des Vertriebs des im Druck erschienenen Mitteilungsblattes der ÖPG, <Physik|AT>, musste dieses mit Ende 2010 eingestellt werden. Auf dieser Seite werden laufend aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Beiträge angeboten, die früher als redaktionelle Beiträge im Mitteilungsblatt erschienen wären. Ältere Beiträge werden nach Ablauf eines gewissen Zeitraums (derzeit ein Jahr) ins Archiv der wissenschaftlichen Mitteilungen und Beiträge der ÖPG verschoben, wo sie unbegrenzt zur Verfügung stehen werden.

Weitere aktuelle wissenschaftliche Mitteilungen und Beiträge können Sie auf der (frei zugänglichen) Website der Europhysics News finden.

Neues Messprotokoll identifiziert faszinierende Quantenzustände

Topologische Materiezustände; Bild: IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

Topologische Materialien ziehen derzeit großes Interesse auf sich und könnten die Basis für eine neue Ära in der Materialentwicklung bilden. Physiker um Andreas Elben, Jinlong Yu, Peter Zoller und Benoit Vermersch präsentieren nun in der Fachzeitschrift Science Advances ein neues Messverfahren, mit dem sogenannte topologische Invarianten auf unterschiedlichen experimentellen Plattformen identifiziert und charakterisiert werden können.

(10.04.2020)

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Topologische Materiezustände sind eine besonders faszinierende Klasse von Quantenzustände; Bild: IQOQI Innsbruck/Harald Ritsch

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BepiColombo sagt der Erde Lebewohl - Raumsonde verabschiedet sich in Richtung Merkur

BepiColombo im Vorbeiflug an der Erde; © ESA/ATG medialab

Die im Oktober 2018 gestartete europäisch-japanische Raumsonde BepiColombo wird sich am 10. April um 06.25 MESZ auf beinahe 12700 Kilometer der Erde nähern, um deren Anziehungskraft für eine Bahn- und Geschwindigkeitsänderung zu nutzen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das führend an drei Messgeräten beteiligt ist, blickt diesem Vorbeiflug mit Hochspannung entgegen.

(08.04.2020)

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Neue NASA-Mission mit Grazer Beteiligung - ESCAPE für weitere Machbarkeitsstudie ausgewählt

Künstlerische Darstellung des ESCAPE-Satelliten im Flug; © Brandy Coons/Laura Murray/University of Colorado

Die NASA hat kürzlich zwei Missionsvorschläge ausgewählt, zu denen auch ein Weltraumteleskop zählt, das die hoch-energetische Strahlung von Sternen untersuchen soll, um unser Verständnis über die Entwicklung von Planeten zu vertiefen. Die Mission ESCAPE wird von der University of Colorado, Boulder (USA) geleitet. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist bedeutender Teil des Wissenschaftsteams.

(26.03.2020)

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Künstlerische Darstellung des ESCAPE-Satelliten im Flug; © Brandy Coons/Laura Murray/University of Colorado

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Höchster EU-Forschungspreis für Innsbrucker Physiker

Der Innsbrucker Physiker Roland Wester erforscht die Dynamik von chemischen Reaktionen; Foto &cprt; Uni Innsbruck

Der Ionenphysiker Roland Wester von der Universität Innsbruck erhält einen ERC Advanced Grant. Dies ist die höchstdotierte Förderung, die vom Europäischen Forschungsrat vergeben wird. Der profilierte Wissenschaftler und sein Team erhalten für ihre Forschungen in den nächsten fünf Jahren bis zu 2,5 Millionen Euro.

(31.03.2020)

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Der Innsbrucker Physiker Roland Wester erforscht die Dynamik von chemischen Reaktionen; Foto &cprt; Uni Innsbruck

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Google-Preis für Tiroler Quantenphysiker

Quantenphysiker Wolfgang Lechner; Bild © Uni Innsbruck

Der Innsbrucker Physiker Wolfgang Lechner erhält einen Google Faculty Research Award in der Kategorie Quantum Computing. Die mit rund 80.000 US-Dollar dotierte Auszeichnung wird vom Internetkonzern Google vergeben und soll innovative Forschung zur Entwicklung neuer Technologien fördern. Lechner hat im Vorjahr ein Spin-off-Unternehmen gegründet, um seine Entwicklungen im Bereich Quantenoptimierung kommerziell zu verwerten.

(25.02.2020)

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Kommerzialrat Dipl.-Ing., MSIE Ulrich Santner verstorben

Kommerzialrat DI Ulrich Santner © Stadt Graz/Fischer

Mit Ulrich Santner ist ein prägender Unternehmer und Weltbürger mit hohem sozialen Engagement im Alter von 87 Jahren verstorben, der in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Anton Paar GmbH über viele Jahre hinweg zur Förderung der Physik in Österreich beigetragen hat.

(19.02.2020)

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Mit Solar Orbiter der Sonne entgegen

Solar Orbiter Launch; Bild © ESA/ATG medialab

Terminänderung:

Der Start von Solar Orbiter musste leider erneut verschoben werden. Derzeit ist er für Montag, 10. Februar, 05.03 Uhr MEZ, geplant.

Das IWF lädt ab 04.30 zum Public Viewing.

Am Samstag, 8. Februar 2020, um 5.15 MEZ startet eine Atlas-V-Rakete von Cape Canaveral in Florida und schickt die Raumsonde Solar Orbiter auf ihre dreieinhalbjährige Reise zur Sonne. Diese ESA-Mission mit amerikanischer Beteiligung wird das Wissen über unseren Mutterstern revolutionieren und erste Nahaufnahmen von den Polregionen der Sonne machen.

Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) war für die Antennenkalibrierung verantwortlich, baute den Bordcomputer für das Radiowelleninstrument und ist am Magnetometer beteiligt. Deshalb öffnen wir um 4.45 Uhr unsere Türen und laden alle Frühaufsteher zum LAUNCH EVENT ein, bei dem wir in Videos und Kurzvorträgen über die Mission informieren und natürlich den Start live übertragen.

Der Eintritt ist frei, um ANMELDUNG bis 5. Februar 2020 wird gebeten: http://www.iwf.oeaw.ac.at/anmeldung/so-launch

Wer es nicht ans Grazer Institut schafft, kann die Veranstaltung auch per LIVE-STREAM mitverfolgen.

(29.01.2020)

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Erfolgsmeldung aus dem All - Abdeckung des Weltraumteleskops CHEOPS ist offen

Künstlerische Darstellung des ESA-Weltraumteleskops CHEOPS; © ESA/ATG medialab

Auf diesen entscheidenden Moment haben die Forscherinnen und Forscher am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seit dem Start der ESA-Mission CHEOPS am 18. Dezember 2019 gewartet: Die Abdeckung des Weltraumteleskops wurde heute früh um 07.38 Uhr planmäßig geöffnet. Damit ist CHEOPS bereit für erste Messungen.

(29.01.2020)

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Künstlerische Darstellung des ESA-Weltraumteleskops CHEOPS; © ESA/ATG medialab

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Neues Innsbrucker Spin-off für Quantenoptimierung

Wolfgang Lechner und Magdalena Hauser; Bild © ParityQC

Das Lösen von komplexen Optimierungsproblemen steht im Fokus eines neuen Spin-offs der Universität Innsbruck und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Der IT-Pionier und Venture-Capitalist Hermann Hauser beteiligt sich an der Ende vergangenen Jahres gegründeten ParityQC GmbH. Das Tiroler Unternehmen will den internationalen Standard für Quantenoptimierung setzen.

(28.01.2020)

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Countdown für den Flug zur Sonne - 12 Tage bis zum Start der ESA-Raumsonde Solar Orbiter

Solar Orbiter; Bild © ESA/ATG medialab

Am 8. Februar, um 05.15 MEZ, wird eine Atlas-V-Trägerrakete vom amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abheben und die europäische Raumsonde Solar Orbiter auf ihren Weg zur Sonne bringen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die Universität Graz sind an drei Messgeräten beteiligt. Das IWF lädt zur Startübertragung in der Morgendämmerung.

(27.01.2020)

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Künstlerische Darstellung der ESA-Raumsonde Solar Orbiter; Bild © ESA/ATG medialab

ESA-Seite zum Solar Orbiter (in Englisch)

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Prof. Dr. Peter Maria Schuster verstorben

Peter Maria Schuster; Bild © W.G. Blaschnek 2015

Die Österreichische Physikalische Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied Prof. Dr. Peter Maria Schuster, der uns am 26.12.2019 völlig unerwartet für immer verlassen hat.

Die Verdienste von Peter Maria Schuster um die Physik in Österreich, die auch zu seiner Ernennung zum Ehrenmitglied der ÖPG führten, sind mannighaft: Von der Erforschung und literarischen Aufbereitung der Biographien zahlreicher schon zum Teil in Vergessenheit geratener österreichischer Physikerinnen und Physiker über die Organisation von Veranstaltungen zur Geschichte der Physik bis zum Aufbau der für Österreich einmaligen Schausammlungen in Pöllau bei Hartberg. Er war auch die treibende Kraft für die Genehmigung von vier EPS Historic Sites in Österreich, von denen die beiden in Wien gelegenen bereits eröffnet werden konnten.

Mit ihm verlieren wir wohl eine der aktivsten Persönlichkeiten auf dem Gebiet der Physikgeschichte europaweit. Sein Ableben hinterlässt eine schmerzhafte Lücke. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.

(29.12.2019)

Nachruf auf Prof. Dr. Peter Maria Schuster

Nachruf in ORF Steiermark

Nachruf in Facts and Info from the European Physical Society | e-EPS Jänner 2020

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Highlight des Jahres: Suprasolide Quantenmaterie

Mehrere Zehntausend Gaspartikel organisieren sich spontan in einer selbstbestimmten kristallinen Struktur und weisen gleichzeitig eine gemeinsame makroskopische Wellenfunktion auf - beides Merkmale von Suprasolidität; Bild © Uni Innsbruck

Das Magazin Physics der American Physical Society (APS) hat die Entdeckung von suprasoliden Zuständen in ultrakalten Quantengasen zu einem der zehn wichtigsten Highlights des Jahres 2019 gekürt. Die Forschungsgruppe um Francesca Ferlaino hat in diesem Jahr erstmals Hinweise für Suprasolidität in Erbium- und Dysprosiumgasen gefunden. Ähnliche Experimente wurden auch in Pisa und Stuttgart gemacht.

(27.12.2019)

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Mehrere Zehntausend Gaspartikel organisieren sich spontan in einer selbstbestimmten kristallinen Struktur und weisen gleichzeitig eine gemeinsame makroskopische Wellenfunktion auf - beides Merkmale von Suprasolidität; Bild © Uni Innsbruck

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Der Geologie von Exoplaneten auf der Spur

Planet DMPP-2b verliert Masse und erzeugt so eine Gaswolke um seinen Stern. © Mark A. Garlick / markgarlick.com Science credit: Haswell / Barnes / Staab

Ein internationales Team von Astronomen entdeckte drei neue Planetensysteme nahe der Erde, die erstmals Rückschlüsse auf die geologische Zusammensetzung von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems erlauben. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist an allen drei Artikeln beteiligt.

(23.12.2019)

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Planet DMPP-2b verliert Masse und erzeugt so eine Gaswolke um seinen Stern. © Mark A. Garlick / markgarlick.com Science credit: Haswell / Barnes / Staab

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Plasma-Heizung im Weltall

NASA-Mission MMS; Bild © NASA

In einer kürzlich in der Zeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlichten Studie präsentiert ein internationales Team unter der Leitung des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften neue Erkenntnisse über Energieumwandlungsprozesse im Weltall.

(11.12.2019)

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Das Hauptziel der NASA-Mission MMS ist die Erforschung der magnetischen Rekonnexion im erdnahen Weltraum; Bild © NASA

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Erstmals Gammablitze bei höchster Energie vom Boden aus beobachtet

Gammastrahlungsteleskop; Bild © Gabriel Pérez Díaz, IAC

Etwa 50 Jahre nach der Entdeckung von Gammastrahlenblitzen konnten diese nun erstmals mit bodengestützten Gammastrahlungsteleskopen beobachtet werden. Bislang war deren Hochenergiemessung eine Domäne der Weltraumbeobachtungen. Nun konnte sowohl mit den H.E.S.S.-Teleskopen in Namibia als auch mit den MAGIC-Teleskopen auf La Palma das Aufleuchten bzw. Nachglühen solcher Gammablitze bei höchsten Energien detektiert werden. Die Beobachtungen wurden in gleich drei Artikeln mit Beteiligung von Innsbrucker Wissenschaftlern im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

(20.11.2019)

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Atome hüpfen nicht gerne Seil

Entlang einer sehr dünnen Glasfaser lassen sich mit Laserlicht einzelne Atome fangen; Bild © Mathieu L. Juan

Nanooptische Fallen sind ein vielversprechender Baustein für Quantentechnologien. Forscher aus Österreich und Deutschland haben nun ein wichtiges Hindernis für deren praktischen Einsatz aus dem Weg geräumt. Sie konnten zeigen, dass eine besondere Form von mechanischen Vibrationen gefangene Teilchen in kürzester Zeit aufheizt und aus der Falle stößt.

(19.11.2019)

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Entlang einer sehr dünnen Glasfaser lassen sich mit Laserlicht einzelne Atome fangen; Bild © Mathieu L. Juan

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Das Lied der Erdmagnetosphäre - Neue Ergebnisse der ESA-Mission Cluster

Computer-Simulation zur Untersuchung der Erde-Sonne-Wechselwirkung; Bild © Vlasiator-Team, Universität Helsinki

Eine aktuelle Studie, die in den Geophysical Research Letters erschienen ist, beschreibt die Melodie, die unsere Erde singt, wenn sie von einem Sonnensturm getroffen wird. Aufgezeichnet wurden die unheimlichen Töne von den vier Cluster-Satelliten der ESA, die seit knapp 20 Jahren die Erde umkreisen.

(19.11.2019)

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Computer-Simulation zur Untersuchung der Erde-Sonne-Wechselwirkung; Bild © Vlasiator-Team, Universität Helsinki

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Würdigungspreis für ÖAW-Weltraumforscher

IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann; Bild © Markus Scholz für die Leopoldina

Wolfgang Baumjohann, Direktor des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), wurde in der Kuratoriumssitzung des Kardinal-Innitzer-Studienfonds im September 2019 auf Vorschlag des Studienausschusses für den Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis für Naturwissenschaft/Medizin ausgewählt.

(14.11.2019)

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Innsbrucks Quantencomputer unterstützen Quantensoftware-Tool Qiskit

Ionenfallen-Quantencomputer; Bild © C. Lackner

Die Quantencomputer von Alpine Quantum Technologies GmbH und Universität Innsbruck unterstützen nun Qiskit, eine führende Open-Source-Programmiersprache, die ursprünglich von IBM entwickelt und von Wissenschaftlern aus aller Welt weiterentwickelt wurde. Qiskit besitzt eine Vielzahl von Algorithmen und Anwendungen, die nun über die Cloud auf den Quantencomputern in Innsbruck verfügbar sind.

(05.11.2019)

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Einer der Ionenfallen-Quantencomputer an der Universität Innsbruck, zugänglich mit Qiskit; Bild © C. Lackner

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Alle Jahre wieder: Physikalische Experimente im Advent

Physik im Advent; Foto © physik-im-advent.de

Unter dem Motto "noch 24 Experimente bis Weihnachten" bieten wir auch in diesem Jahr wieder 24 unterhaltsame Physik-Experimente zum Nachmachen in Kooperation mit zahlreichen nationalen und internationalen physikalischen Gesellschaften und MINT-Initiativen an. Viele tolle Preise sind zu gewinnen.

"PiA – Physik im Advent“ ist ein Adventskalender der besonderen Art: ein physikalischer Adventskalender. Hinter jedem Türchen befindet sich ein bisschen Bildung und Spaß. Vom 1. bis zum 24. Dezember 2019 werden jeden Tag kleine physikalische Experimente, die sich mit haushaltsüblichen Materialien durchführen lassen, als Video von Weihnachtsmann oder Weihnachtsfrau vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen die Experimente nach und beantworten auf der PiA-Webseite jeweils eine Frage dazu. Am folgenden Tag gibt es das Lösungsvideo und bei richtiger Antwort einen Punkt. Zu Weihnachten erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuelle Urkunden. Unter den besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Preise in den Kategorien Einzelperson, Schulklasse oder Schule verlost, die zahlreiche Spender als Geld- oder Sachspende zur Verfügung gestellt haben. Neben iPods, Büchern und Experimentierkästen gibt es unter anderem eine Reise nach Dallas zu NBA-Basketballspielen mit Dirk Nowitzki zu gewinnen. Mitmachen kann jeder, der sich auf https://www.physik-im-advent.de registriert. Die Anmeldung ist kostenlos und beginnt am 1. November. Poster und Flyer können kostenlos über das Kontaktformular der PiA-Webseite angefordert werden.

(30.10.2019)

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Flyer

Website

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Dem Krebsnebel ein energiereiches Geheimnis entlockt

Krebsnebel; Bild © Uni Innsbruck

Der Krebsnebel ist der Überrest einer vor rund 1000 Jahren beobachteten Supernova in unserer Galaxie. Obwohl es sich um eines der am besten untersuchten Himmelsobjekte handelt, ist es einem internationalen Team von Wissenschaftlern erst jetzt mit Hilfe der H.E.S.S.-Teleskope gelungen, die Ausdehnung des Krebsnebels in hochenergetischer Gammastrahlung zu bestimmen.

Bildbeschreibung: In der Bildmitte der Krebsnebel (gelb-orange), wie er in Röntgenstrahlung mit dem Chandra-Teleskop abgebildet wurde (Daten bereitgestellt von M. C. Weisskopf und J. J. Kolodziejczak). Die blauen Punkte entsprechen den rekonstruierten Richtungen von Gammastrahlungsereignissen, wie sie von den H.E.S.S-Teleskopen gemessen wurden. Der weiße Kreis zeigt die von den H.E.S.S.-Wissenschaftlern aus diesen Daten ermittelte Ausdehnung im Gammalicht.
Bild: Uni Innsbruck

(28.10.2019)

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Krebsnebel; Bild © Uni Innsbruck

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Damals und heute: Neues "subject" der Universität Innsbruck

Ausschnitt aus dem Titel-Screenshot des aktuellen "subject"; Bild © Universität Innsbruck

Wie funktioniert Wissenschaft? Und wie sah sie früher aus? Anlässlich des Universitätsjubiläums haben wir uns prägende Forscherpersönlichkeiten angesehen und kontrastieren deren Beiträge zur Universität Innsbruck mit der Gründungsgeschichte der Uni von vor 350 Jahren.

(24.10.2019)

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Wie ein Molekül das Klima verändern kann

Wolken; Foto © pixabay.com/sebastian del val

Wolken entstehen aus Wassertröpfchen, die sich um Aerosolpartikel in der Atmosphäre bilden. Luftschadstoffe tragen zur Entstehung dieser Aerosole wesentlich bei. Nun haben Wissenschaftler aus Frankreich, Japan und Österreich im Labor einen bisher völlig unbekannten Prozess entdeckt: Die Bildung von Aerosolen wird in ihrer frühen Phase durch die Gegenwart von Pyridinium-Ionen befördert. Diese Moleküle, die durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelangen, könnten also Einfluss auf die Wolkenbildung und damit das Klima haben.

(21.10.2019)

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