Austrian Physical Society

Österreichische Physikalische Gesellschaft (OePG)

Current Scientific News and Reports of the OePG

Due to the rising cost of printing and distribution, the publication of the OePG's periodical <Physik|AT> had to be discontinued by the end of 2010. This page contains current scientific news and reports that previously would have been published in the periodical. After a certain period, currently one year, older contributions are moved to the Archive of the Scientific News and Contributions of the OePG, where they will remain for an unlimited time.

You can find more current scientific contributions and reports at the website of Europhysics News, which is freely accessible.

Neue Einblicke in die Welt der Quantenmaterialien

Das Erbium-Team; Foto ©: Uni Innsbruck

In Innsbruck haben Physiker um Francesca Ferlaino in einem Experiment beobachtet, wie anisotrope Eigenschaften von Teilchen die Fermi-Fläche eines Quantengases deformieren. Die nun in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Arbeit legt den Grundstein für neue Untersuchungen darüber, wie die Geometrie der Wechselwirkung von Teilchen die Quanteneigenschaften von Materialien beeinflussen kann.

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Das Erbium-Team (v.l.): Kiyotaka Aikawa, Albert Frisch, Simon Baier, Michael Mark und Francesca Ferlaino (nicht im Bild: Cornelis Ravensbergen) Foto ©: Uni Innsbruck

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Walter Thirring, 29. April 1927 - 18. August 2014

Walter Thirring; Foto © Universität Wien

Die Österreichische Physikalische Gesellschaft trauert um em. o. Univ. Prof. Dr. Dr. hc. Walter Thirring, der uns allen als großer Mensch und  als Wegbereiter der theoretischen und mathematischen Physik in Österreich in Erinnerung bleiben wird. Walter Thirring, der mit Albert Einstein diskutierte, bei Erwin Schrödinger lernte und mit Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli arbeitete, ist am 18. August 2014 im Alter von 87 Jahren verstorben. Mit ihm verliert Österreich einen Physiker von internationalem Format.

Die Österreichische Physikalische Gesellschaft hat Walter Thirring 1997 zu ihrem Ehrenmitglied ernannt.

In den vergangenen Tagen haben viele Einzelpersonen, aber auch die öffentliche Presse das Leben Walter Thirrings von verschiedenen Seiten beleuchtet und seine ruhige und brillante Größe in dankbarer Erinnerung gewürdigt.

Insbesondere danken wir hier einem seiner nahestehenden Kollegen, o. Univ. Prof. Jakob Yngvason, dass er sich bereit erklärt hat, einen ersten Nachruf unter besonderer Berücksichtigung der physikalischen Arbeiten von Walter Thirring zu verfassen, den er auch der ÖPG zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Ebenso möchten wir Frau ao. Univ. Prof. Heide Narnhofer danken, die im Namen der an der Universität Wien verbliebenen ehemaligen Schüler von Walter Thirring einen Nachruf verfasst hat.

(22.08.2014)

Nachrufe:

Nachruf von Jakob Yngvason

Nachruf von seinen Schülern, die am Institut für theoretische Physik an der Universität Wien geblieben sind

Universität Wien

Österreichische Akademie der Wissenschaften

Presse

Standard

ORF

Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny

Sonderausgabe der ESI News des Internationalen Erwin Schrödinger Instituts für Mathematische Physik anlässlich des 80. Geburtstags von Walter Thirring
 

Wikipedia

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Summer University Graz in Space 2014 - Graz erforscht den Weltraum

Rosetta and Philae at comet, (© ESA - J. Huart, 2013)

In der letzten Sommerferienwoche macht die Weltraumhauptstadt Graz ihrem Beinamen alle Ehre: Im Rahmen der Summer University Graz in Space haben weltraumbegeisterte Personen am 4. und 5. September die Gelegenheit, in die Tiefen des Universums einzutauchen und sich aus erster Hand über aktuelle Weltraumthemen zu informieren.

(13.08.2014)

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Programm Graz in Space 2014

Raumsonde Rosetta und Lande-Sonde Philae beim Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko; © ESA - J. Huart, 2013

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Rendezvous mit einem Kometen - ESA-Raumsonde Rosetta am Ziel einer zehnjährigen Reise

Rosetta-Umlaufbahn um den Kometen (© ESA-C. Carreau)

In knapp einer Woche ist es soweit: Rosetta erreicht nach einer mehr als sechs Milliarden Kilometer langen Reise endlich ihr Ziel, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Am 6. August soll die Raumsonde mit einer erneuten Zündung der Triebwerke in eine Umlaufbahn um den Kometen einschwenken und ihn aus nächster Nähe erforschen.

(31.07.2014)

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ESA-Raumsonde Rosetta im Orbit um den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (© ESA-C. Carreau)

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Physiker öffnen Tür in die Welt der Quasiteilchen

Quasiteilchen bewegen sich vom Ort der Anregung in beiden Richtungen entlang der Ionenkette, wobei Korrelationen zwischen den Teilchen entstehen. Bild: © IQOQI

Quasiteilchen sind keine echten physikalischen Teilchen, und doch kann man mit ihnen physikalische Phänomene in Festkörpern sehr gut erklären. Nun haben Innsbrucker Physiker in einem Quantensystem Quasiteilchen erzeugt und dabei erstmals die Ausbreitung quantenmechanischer Verschränkung in einem Vielteilchensystem beobachtet. Sie berichten darüber in der Fachzeitschrift Nature.

(09.07.2014)

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Quasiteilchen bewegen sich vom Ort der Anregung in beiden Richtungen entlang der Ionenkette, wobei Korrelationen zwischen den Teilchen entstehen. Bild: © IQOQI

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Verschränkte Photonenpaare aus Quantenpunkten

Mit einem gepulsten Laser (rot) werden in Quantenpunkten gezielt einzelne Photonenpaare erzeugt. Foto: © Uni Innsbruck

Schon im Vorjahr hatten Gregor Weihs und sein Team an der Universität Innsbruck demonstriert, wie man in Quantenpunkten gezielt einzelne Photonenpaare erzeugen kann. Im Fachmagazin Nature Communications berichten sie nun, wie sich diese Photonenpaare zeitlich miteinander verschränken lassen.

(26.06.2014)

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Neuheit: Leitungen für Magnetfelder

Wie ein Glasfaserkabel Licht über weite Strecken transportiert, so leitet die neue Technologie magnetische Felder über beliebig große Distanzen. Bild: © Universitat Autònoma de Barcelona

Wie ein Glasfaserkabel Licht über weite Strecken transportiert, so leitet eine neue Technologie magnetische Felder über beliebig große Distanzen. Dieser neue Leiter für Magnetfelder wurde von einer Gruppe katalanischer, deutscher und österreichischer Physiker um Oriol Romero-Isart entwickelt und bereits im Labor erprobt. Die Palette der möglichen Anwendungen ist breit und reicht von der Spintronik bis zum Quantencomputer.

(25.06.2014)

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Quantenteilchen tunneln Gegner gleich mehrfach

Tunnelnde Atome (Bild © Uni Innsbruck)

Tunneleffekte sind in der Physik allgegenwärtig und werden für viele technische Anwendungen ausgenutzt. Nun haben Physiker der Universität Innsbruck erstmals im Experiment beobachtet, wie wechselwirkende Quantenteilchen durch eine ganze Reihe von Barrieren tunneln. Die in der Fachzeitschrift Science veröffentlichte Arbeit eröffnet neue Einblicke in dieses weitverbreitete physikalische Phänomen.

(12.06.2014)

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Tunnelnde Atome müssen potentielle Energie abgeben, und das können sie hier nur über die Wechselwirkung mit den benachbarten Atomen. Bild: Uni Innsbruck

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Quanten-Rechnen: Fragil und doch fehlerfrei

Modell aus sieben Atomen zur Speicherung eines logischen Quantenbits (Bild © IQOQI/Harald Ritsch)

In enger Zusammenarbeit haben spanische und österreichische Physiker im Labor ein Quantenbit in verschränkten Zuständen mehrerer Teilchen kodiert und damit erstmals einfache Rechnungen durchgeführt. Das siebenteilige Quantenregister könnte als Grundbaustein für einen Quantencomputer dienen, der beliebige Fehler korrigieren kann. Die Forscher berichten darüber in der Fachzeitschrift Science.

(12.06.2014)

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Das Modell aus sieben Atomen zur Speicherung eines logischen Quantenbits kann als Grundbaustein für sehr viel größere Quantensysteme dienen. Je größer das Gitter ist, umso robuster wird es. Bild: IQOQI/Harald Ritsch

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Tiroler Astro-Software rückt Himmel besser in den Blick

Very Large Telescope auf dem Cerro Paranal in Chile (Foto © ESO/Y. Beletsky)

Astronomische Beobachtungen werden durch die Erdatmosphäre erheblich behindert. Im Auftrag der Europäische Südsternwarte ESO haben Astrophysiker der Universität Innsbruck nun Computerprogramme entwickelt, mit denen astronomische Beobachtungen auf der Erde sehr viel effizienter durchgeführt werden können. Im Rahmen des österreichischen ESO-Beitritts wurden dafür 1,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

(30.05.2014)

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Der klare Himmel Chiles zeigt das rasch variierende rote und grüne Leuchten verschiedener Atome und Moleküle in den oberen Schichten der Erdatmosphäre. (Foto © ESO/C. Malin, christophmalin.com, Innsbruck)

"Airglow" über dem Very Large Telescope auf dem Cerro Paranal in Chile (Foto © ESO/Y. Beletsky)

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Quantentrio bleibt sich in der Ferne treu

Dreikörper-Quantenzustand; Bild © IQOQI/Harald Ritsch

Mit den Efimov-Zuständen wiesen Innsbrucker Quantenphysiker um Rudolf Grimm vor einigen Jahren ein bis dahin nur theoretisch bekanntes Phänomen erstmals im Experiment nach. Nun haben sie in einem ultrakalten Quantengas auch einen zweiten solchen Bindungszustand von drei Teilchen gemessen und damit den experimentellen Nachweis für die Periodizität dieses universellen physikalischen Phänomens erbracht.

(13.05.2014)

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Der Dreikörper-Quantenzustand wiederholt sich, wenn die Teilchen um den Faktor 22,7 von einander entfernt werden. Bild: IQOQI/Harald Ritsch

Teamleiter Rudolf Grimm mit Leonid Sidorenkov (li.) und Bo Huang (re.) Foto: IQOQI/Markus Knabl

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Rosetta auf der Zielgeraden - Grünes Licht für alle wissenschaftlichen Instrumente

Software-Test für das Rasterkraftmikroskop MIDAS (© Harald Jeszenszky/ESA)

2004 wurde die ESA-Raumsonde Rosetta gestartet und auf ihre Reise zum Kometen 67P / Churyumov-Gerasimenko geschickt. Seit Juni 2011 befand sich die Sonde in einer energiesparenden Tiefschlafphase, aus der sie im Januar 2014 erfolgreich aufgeweckt wurde. Seither hatten die Wissenschaftler alle Hände voll zu tun. Während einer sechswöchigen Wiederinbetriebnahme wurden alle Instrumente an Bord eingeschaltet und getestet. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist an fünf von ihnen beteiligt.

(30.04.2014)

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Software-Test für das Rasterkraftmikroskop MIDAS (© Harald Jeszenszky/ESA)

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Dreiteilchenverschränkung besteht härtesten Test

Senderstation; © Institute for Quantum Computing (IQC), University of Waterloo, Kanada

Die Quantenmechanik unterscheidet sich in wesentlichen Grundannahmen von der klassischen Physik. Nun haben Wissenschaftler der University of Waterloo und der Universität Innsbruck erstmals drei miteinander verschränkte Photonen völlig unabhängig von einander gemessen. Die in der Zeitschrift Nature Photonics veröffentlichten Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die Theorie der Quantenverschränkung.

(24.03.2014)

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Bilder zu "Dreiteilchenverschränkung besteht härtesten Test"

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Quantenchaos in ultrakalten Gasen entdeckt

Auch einfache Systeme wie neutrale Atome können chaotisches Verhalten zeigen. © Erbium Team

Auch einfache Systeme wie neutrale Atome können chaotisches Verhalten zeigen. Das hat ein Team um Physikerin Francesca Ferlaino von der Universität Innsbruck mit Hilfe der Quantenmechanik entdeckt. Die in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichte, bahnbrechende Forschungsarbeit eröffnet neue Wege, die Wechselwirkung von Quantenteilchen zu betrachten.

(13.03.2014)

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Das Erbium-Team (v.l.): Kiyotaka Aikawa, Albert Frisch, Simon Baier, Michael Mark und Francesca Ferlaino; Foto: Erbium-Team

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Wie entwickeln sich lebensfreundliche Planeten?

Erde und Super-Erde wie Kepler-62e (© H. Lammer/NASA)

Eine soeben in der Fachzeitschrift „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ erschienene Studie hilft bei der anhaltenden Suche nach erdähnlichen, habitablen Planeten. Helmut Lammer vom Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erklärt, warum die Planetenentstehung und der dabei eingefangene Wasserstoff dafür verantwortlich sind, ob sich auf Planeten lebensfreundliche Bedingungen entwickeln.

(27.02.2014)

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Erde und Super-Erde wie Kepler-62e (© H. Lammer/NASA)

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Grünes Licht für CHEOPS

CHEOPS (© Swiss Space Center/CHEOPS Team Universität Bern)

Das wissenschaftliche Programmkomitee (Science Programme Committee, SPC) der Europäischen Weltraumorganisation ESA hat in seiner heutigen Sitzung in Paris den Baubeginn des Kleinsatelliten CHEOPS beschlossen. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wird einen der beiden Bordrechner beisteuern.

(19.02.2014)

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Physikalische Karte des Erdmondes von Grazer Forschern berechnet

NASA-Mission GRAIL, © NASA/JPL-Caltech

Wissenschaftler am Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in Zusammenarbeit mit Kollegen am Institut für Theoretische Geodäsie und Satellitengeodäsie (ITSG) der TU Graz eine hochgenaue physikalische Karte des Mondes berechnet. Dazu analysierten sie Beobachtungen der NASA-Mission GRAIL, die von September 2011 bis Dezember 2012 den Erdmond umrundete. Von den Ergebnissen erhoffen sich die Forscher vertiefte Einblicke in den Zustand und die Evolution des Mondes.

(27.01.2014)

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Stellungnahme der ÖPG zur Ausbildung künftiger PädagogInnen

Österreichische Physikalische Gesellschaft

Derzeit werden an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen Curricula für die neue PädagogInnenausbildung entwickelt. Die Österreichische Physikalische Gesellschaft sieht es als Verpflichtung an der Gesellschaft bzw. der Ausbildung unserer Jugend, zu diesem wichtigen Prozess einen konstruktiven Beitrag einzubringen. Aus diesem Grund wurden, ausgehend von den Erfahrungen der schulischen und universitären Mitglieder der ÖPG und im Vergleich mit Curricula anderer Länder, eine Stellungnahme und Empfehlungen für die Gestaltung der Ausbildung künftiger PädagogInnen im Fach Physik erstellt. Die ÖPG ersucht, die angesprochenen Punkte in die Diskussionen einzubringen bzw. die Empfehlungen an die entsprechenden Gremien weiter zu geben.

(13.01.2014)

PädagogInnenbildung NEU - Stellungnahme und Empfehlungen seitens der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG)

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Appell der ÖPG an die neue Bundesregierung

Österreichische Physikalische Gesellschaft

Die österreichischen Physiker verfolgen mit Besorgnis die Budgetreduzierungen im Bereich der Förderung von Grundlagenforschung. Diese Reduzierungen stehen in klarem Widerspruch zu den Aussagen der FTI-Strategie des Bundes aus dem Jahr 2011, wo es zum Thema Grundlagenforschung hieß:

Die Grundlagenforschung bildet eine wesentliche Basis für radikale Innovationen und ermöglicht der Gesellschaft, sich durch die Erweiterung der Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis weiterzuentwickeln. Als Kernbereich staatlicher Verantwortung ist Grundlagenforschung daher unverzichtbarer Bestandteil einer Innovation-Leader-Strategie. Der Anteil der Finanzierung der Grundlagenforschung am BIP ist mit 0,44% (2007) in Österreich niedriger als in wichtigen OECD-Benchmark-Ländern.

(16.12.2013)

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IQOQI in den "Top Ten" des Jahres 2013

Bose-Einstein-Kondensat (rot); Photo © IQOQI

Physics World, das Magazin des britischen Institute of Physics (IOP), hat heute eine Liste der zehn wichtigsten physikalischen Erfolge des Jahres 2013 veröffentlicht. Darin vertreten ist auch die weltweit erste Erzeugung eines Bose-Einstein-Kondensats durch reine Laserkühlung, die dem Experimentalphysiker Florian Schreck und seinem Team am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Innsbruck gelungen ist.

(13.12.2013)

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Tiroler Quantenphysikerin erhält Ignaz L. Lieben-Preis

Barbara Kraus (Foto © IQOQI/Knabl)

Für ihre außerordentlichen Leistungen in der Erforschung der Quanteninformationstheorie wird die Physikerin Barbara Kraus von der Universität Innsbruck heute in Wien mit dem Ignaz L. Lieben-Preis ausgezeichnet. Dieser älteste Forschungspreis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist mit 36.000 US-Dollar dotiert.

(28.11.2013)

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Wieder ERC Grant für Innsbrucker Physiker

Florian Schreck (Photo: IQOQI)

Der Experimentalphysiker Florian Schreck vom Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) in Innsbruck erhält vom Europäischen Forschungsrat einen ERC Consolidator Grant, dotiert mit bis zu 2 Millionen Euro. ERC Grants sind die wichtigste Einzelförderung für Forscherinnen und Forscher in Europa. Nach neun erfolgreichen Jahren in Österreich wird Florian Schreck Anfang Dezember eine Professur an der Universität Amsterdam antreten.

(25.11.2013)

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Gammastrahlenausbruch mit Superlativen beobachtet

Der nördliche Himmel im Lichte von hochenergetischer Gammastrahlung nach der Detektion des Gammastrahlenausbruches GRB 130427A durch das Fermi-Weltraumteleskop. Foto: NASA/DOE/Fermi LAT Collaboration

Mit dem Gammastrahlen-Weltraumteleskop Fermi hat ein internationales Forscherteam - darunter Astroteilchenphysiker um Prof. Olaf Reimer von der Universität Innsbruck und Forscher vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching - den bislang hellsten, höchstenergetischen und am längsten andauernden Gammastrahlenausbruch beobachten können. Die Wissenschaftler berichten nun in der Fachzeitschrift Science über die Ergebnisse eines außergewöhnlichen astrophysikalischen Glückmoments.

(21.11.2013)

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Bilder und Animationen auf der Website des NASA Goddard Space Flight Center

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Hohe Auszeichnung für Grazer Weltraumforscherin

Julius-Bartels-Medaille (Foto: European Geosciences Union (EGU))

Rumi Nakamura, Gruppenleiterin am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, erhält als erste Frau die Julius-Bartels-Medaille, die von der European Geosciences Union (EGU) für herausragende Leistungen im Bereich der Erforschung der solar-terrestrischen Beziehungen verliehen wird.

(24.10.2013)

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Lise Meitners "Töchter" stellen sich vor - Katalog zur Role Model-Ausstellung erschienen

Titelseite des Ausstellungs-Katalogs "Lise Meitners Töchter - Physikerinnen stellen sich vor"

Vorbilder spielen in der Physik eine zentrale Rolle, insbesondere mit Blick auf den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs. Der jetzt erschienene begleitende Katalog der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft (ÖPG) zur Ausstellung "Lise Meitners Töchter, Physikerinnen stellen sich vor" enthält alle 24 Ausstellungsposter von erfolgreichen Physikerinnen. Er zeigt ihren Lebensweg in die Physik, ihre Forschungsfelder und Wünsche auf und geht auch auf die Vereinbarkeit von Karriere und Familie ein.

Der gesamte Ausstellungskatalog "Lise Meitners Töchter – Physikerinnen stellen sich vor: Ein Ausstellungskatalog der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft" kann unter http://www.lise-meitner-katalog.de kostenfrei heruntergeladen werden.

(22.10.2013)

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Ausstellungskatalog "Lise Meitners Töchter - Physikerinnen stellen sich vor"

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Humboldt-Professur für Physikerin Francesca Ferlaino

Francesca Ferlaino (Foto: Uni Innsbruck)

Der Quantenphysikerin Francesca Ferlaino von der Universität Innsbruck wurde eine Alexander von Humboldt-Professur zuerkannt. Das ist mit fünf Millionen Euro der höchstdotierte deutsche Forschungspreis. Deutschland will mit den Humboldt-Professuren international erfolgreiche Spitzenforscherinnen und -forscher an seine Universitäten holen.

(22.10.2014)

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