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Archiv der wissenschaftlichen Mitteilungen und Berichte der ÖPG

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Die Europäische Physikalische Gesellschaft (EPS) beurteilt Beurteilungs-Prozeduren in der Physik  (Erstellt: 19.06.2012)

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In ihrer Rolle, Physik und Physiker/innen zu fördern, ist die Europäische Physikalische Gesellschaft (EPS) besorgt über die zunehmende Verwendung bibliometrischer Indizes bei der Beurteilung von Personen, Gruppen und ihren wissenschaftlichen Projekten.

In den vergangenen Jahren wurden in Europa zahlreiche Studien über die potenziell nachteiligen Konsequenzen einer rein numerischen Beurteilung für die Qualität kompetitiver wissenschaftlicher Forschung vorgenommen. Verschiedene Organisationen haben Best Practice-Vorgangsweisen bei der Begutachtung von Wissenschafter/innen und Projekten veröffentlicht.

In der aktuellen Debatte betont die Europäische Physikalische Gesellschaft die Bedeutung einer Peer Review für alle Evaluierungs-Prozesse. Sie stellt sich entschieden gegen eine rein numerische Beurteilung. Einzig die vorsichtige Anwendung bibliometrischer Indizes im Rahmen einer Peer Review kann unvoreingenommene Ergebnisse ermöglichen. "Rigorose, aber breiter angelegte Beurteilungsprozeduren müssen die Forschungsumgebung und Eigenheiten des Fachgebiets bei der Evaluierung des wissenschaftlichen Inhalts mit in Betracht ziehen", sagt dazu die Präsidentin der EPS, Luisa Cifarelli.

(19. Juni 2012)

Mehr... (Positionspapier der EPS)

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